Fit in allen Lebenslagen

Fit bleiben und Fit werden ist ohne Bewegung nicht zu machen. Wie ich meine Bewegung in den unterschiedlichen Situationen hinbekommen habe ich euch hier zusammengefasst.

Fit im Alltag

Man geht davon aus, dass wir pro Tag mindestens 3.000 Schritte als absolutes Minimum gehen sollten. 6.000 Schritte sei ein guter Durchschnitt und 10.000 Schritte schon wirklich gut. Deshalb habe ich mir nach der Reha direkt vorgenommen täglich 12.000 Schritte zu gehen. Gerade am Anfang war das natürlich eine echte Schinderei. Mittlerweile ist das schon so fest in meinem Tag drin, dass es irgendwie fehlt, wenn es mal nur 10.000 Schritte sind. Aber auch das ist dann halt so und ist damit kein Beinbruch.
Tagsüber schaffe ich es in der Regel auf rund 6.000 Schritte. Von der Wohnung zur Stadtbahn laufen, eine Haltestelle früher zur Arbeit aussteigen als nötig und während der der Arbeit durchs Haus gehen. Zurück nachhause laufe ich mittlerweile fast immer 3/4 des gesamten Nachhauseweges (rund 6.000 Schritte, dreiviertel Stunde, 3,5km).
Wenns dann zuhause trotzdem mal nicht reichen sollte, geht es eben noch eine Extrarunde durch meine Stadtteil spazieren.
Einmal die Woche mache ich mittlerweile Fitness, trainiere etwa eine Stunde und Sauniere im Anschluss. Hier habe ich das Glück, dass mich hierbei das JAZ Hotel Stuttgart unterstützt und ich deren Fitnessraum unentgeltlich benutzen darf. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!

Mein Tipp
In der Stadt lieber Treppen statt den Lift oder die Rolltreppe nutzen. Oder beim Pendeln mit dem ÖPNV einfach eine Station früher aussteigen als die eigentliche Zielhaltestelle.

Fit auf Reisen

Früher habe ich maximal kurz den Kopf reingesteckt, heute sage ich: Nutzt den Fitnessraum im Hotel!
Egal ob ihr auf einer Dienstreise oder einem Städtetrip seid, unternimmt so viel wie möglich zu Fuß oder nutzt die vielen Leihfahrräder, die es mittlerweile oftmals gibt. Vor allem: Lasst die E-Scooter und co links liegen!
Bei mir kommen an einem normalen Städtetrip-Tag in der Regel rund 20.000 und mehr Schritte zusammen. Klar ist man dann abends müde, aber dann darf man sich auch beim Abendessen die lokalen Köstlichkeiten ohne Reue schmecken lassen.
Ihr kommt bei eurem Städtetrip nicht über die 10.000 Schritte? Dann geht eben statt dem Absacker in der Hotelbar einfach noch eine kleine Runde ums Hotel spazieren.

Mein Tipp
Viele Hotels haben mittlerweile Empfehlungen für Spazier- und Laufstrecken in der Hotelumgebung. Einfach mal fragen. Und auch hier gilt: Treppen statt Hotellift. Dann gibt es noch den guten alten Trimm Dich Pfad. Einfach mal mal nach einem im Urlaubsort im Internet suchen. Ihr werdet sicherlich fündig!

Fit im Sommer

Vor allem der Sommer lädt in den Abendstunden zum Spazieren oder Laufen ein. Wem das langweilig erscheint nimmt einfach einen Foto mit und schaut mal etwas genauer seine Umgebung an. Auch etwas leichter geht es mit seiner Lieblingsmusik oder guten Podcasts auf den Ohren. Aber Achtung im Straßenverkehr mit Musik auf den Ohren!
Gerade im Sommer laden natürlich die Bäder zum Schwimmen ein. Morgens ein paar Runden vor der Arbeit oder abends an einen See fahren entspannt und verbrennt ausgiebig Kalorien. Wer weder Schwimmen noch Spazieren möchte kann auch Radfahren!

Mein Tipp
Klar kann man jetzt gleich nach großem Streben und sich ein 3000 Euro teure Pedelec (umgangssprachlich: E-Bike) wünschen, aber es tut auch ein normaler Drahtesel. Weder noch zur Hand ist auch keine Ausrede. In vielen Städten gibt es Mieträder von Call a Bike, nextbike und co. Die sind tausendmal preiswerter als eine Neuanschaffung. Gerade Call a Bike hat teilweise sogar Pedelecs in seiner Flotte. Du wohnst nicht in einer Stadt und hast trotzdem kein Rad? Dann schau mal bei den gängigen Portalen wie e-bay Kleinanzeigen, facebook Marktplatz, oder nebenan.de nach gebrauchen Fahrrädern. Da gibt es Straßenverkehrstaugliche Räder zwischen kostenlos und 100 Euro die für die erste Zeit absolut ausreichend sind.

Fit im Winter

Zugegeben ich find den Winter bisher die größte Herausforderung, wenn es um Bewegung geht. Wenns abends dunkel ist gibt es immer wieder für einen kurzen Moment der Gedanke schnell aus dem Büro und mit der Stadtbahn direkt nachhause und dann aufs Sofa. Hier muss man halt auch wieder den inneren Schweinehund überwinden und trotzdem rausgehen. Und es ist schön! Gerade wenn es draußen kalt ist, man selbst dick eingepackt ist, gibt es mittlerweile nichts Schöneres als eine Stunde draußen spazieren zu gehen. Die kalte Winterluft tut einfach nur gut!

Mein Tipp
In der Stadtbahn stehen statt Sitzen verbrennt auch ein paar Kalorien. Schwimmen im Hallenbad ist zwar nicht der Hit, aber geht. Auch das Fitnessstudio (1-mal die Woche reicht vollkommen. Soll ja Spaß machen) ist durchaus eine gute Möglichkeit sich zu bewegen und vor allem auch wieder Muskeln aufzubauen. Tja und dann gibts noch zuhause einfach eine Fitnessmatte um ein paar Übungen zu machen

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