1 Jahr #zurueckzufit

Vor einem Jahr habe ich meine Reha erfolgreich beendet und startete meine Reise #zurueckzufit in (m)ein neues Lebensgefühl.

Wow, jetzt ist es ein Jahr her, dass ich endlich meine Reha bekommen habe und den ersten Schritt #zurueckzufit begonnen habe zu gehen.

Rückblickend kann ich für mich sagen, war es ein voller Erfolg! Es war kein leichter weg, aber es hat sich gelohnt. Nein, ich bin kein anderer Mensch geworden, ich bin weiterhin ich, jedoch hat sich rund um meinen Alltag einiges geändert. Aber: Nirgends radikal, immer behutsam, so dass das Leben weiterhin Spaß macht. Und in der Tat: Es klappt!

Ich, bei einer Pause auf einer Wanderung im Kaiserstuhl

Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich wieder freiwillig spazieren oder gar wandern würde, dem hätte ich vermutlich den Vogel gezeigt. Heute gehört für mich ein langer Spaziergang, oder etwas Laufen fest zum Tagesablauf. Hätte mir jemand etwas von Ernährungsumstellung gesagt hätte ich ihn ausgelacht. Heute stell ich fest, habe ich meine Ernährung umgestellt. Zwar nicht komplett auf den Kopf gestellt, aber das muss es ja auch nicht. Ich esse viel bewusster und mit Bedacht. Trotzdem sind Naschereien, oder Schlemmereien nicht verbannt. Nur eben in Masen und mit dem Bewusstsein, danach eben noch ne runde extra Bewegung statt nur aufs Sofa zu liegen.

Mittlerweile habe ich mich ziemlich gut unter Kontrolle, wie ich meine.
Die Weihnachtszeit habe ich gut über die Runden bekommen ohne Kilos zuzulegen. Im Gegenteil, es gingen auch in dieser kalorienreichen Zeit noch rund 5 Kilos runter.
Seit Januar verlangsamt sich meine Abnahmekurve jedoch merklich. Teils absichtlich, teils durch äußere Umstände. Zum einen wollte ich langsam immer mehr in einen „normalen“ Modus einschwenken. Quasi wieder weniger Knäckebrot, dafür wieder mehr Laugenbrötchen. Diesen Schritt halte ich für ziemlich wichtig, da hier der Grundstein für die Langstrecke gelegt wird, also entschieden wird ob es anhält, oder wieder ins alte Verhaltens Schema übergeht.
Für mich ist es extrem wichtig sich nicht entmutigen zu lassen. Auch wenn die Waage mal keine Erfolge, oder sogar kleine Rückschläge unbarmherzig auf ihrem Display anzeigt. Hey, so ist das Leben nun mal! Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern unbeirrt weitermachen. Es wird schon!

Tja und dann kam da im Frühjahr Corona. Eigentlich bin ich durch die Zeit recht gut gekommen. Während andere die berühmten „Corona-Kilos“ zugelegt haben stagnierte mein Gewicht seit Anfang März immer bei +/- 2Kg. Ich mach dafür vor allem das Wegfallen meines wöchentlichen Besuchs beim Fitness verantwortlich. Da ich Bewegungs- und Ernährungstechnisch sonst alles unverändert beibehalten hatte ist es eigentlich nur das Fitness was sich bei mir in dieser Zeit durch kompletten Wegfall geändert hatte.

Seit dem ersten Tag nach der Reha habe ich mir vorgenommen täglich 12.000 Schritte zu gehen. Bis heute habe ich das nahezu täglich geschafft einzuhalten. Klar, hier und da gab es mal Tage mit nur 10.000 Schritten oder so, aber dann war es halt so. Dafür gab und gibt es auch immer wieder Tage mit 20.000 und mehr Schritten am Tag. Passt schon!

Was soll ich sagen?! Ich habe mein mir gestecktes Ziel erreicht! Heute wiege ich glatte 100 Kg. Satte 65 Kg weniger als vor einem Jahr, als meine Reise begann.

Hast Du ein Ziel?“, wird ich immer wieder gefragt. Logo gibt es Ziele! Ganz klar an erster Stelle natürlich noch ein wenig an meinem „Bodyshape“ zu arbeiten. Dann aber – und das ist fast das Wichtigste – das Erreichte wie oben schon beschrieben eben zu bewahren. Damit meine ich ausdrücklich nicht das Gewicht auf Punkt und Komma, sondern in einem für mich persönlich definierten Bereich – den ich für mich als mein Wohlfühlbereich definiere. Und keine Sorge – Ich werde sicherlich nicht zur Bohnenstange mit eingefallenen Gesichtszügen mutieren, für die nur noch Sport im Leben zählt. – Nene, dafür bin ich zu sehr ein Genussmensch!

Mal schauen, vielleicht packe ich das Ganze #zurueckzufit auch mal für eine BarCamp-Session oder so zusammen um dem Ein oder Anderen ein paar Tipps, Mut und Motivation mit auf den Weg zu geben! Was meint ihr?!

Wie geht es euch mit dem „Weihnachtsspeck“, oder den „Corona-Kilos?“ Macht ihr was dagegen?

In diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute!

Euer André

Eine Antwort auf „1 Jahr #zurueckzufit“

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